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Garten & Marktgarten

Anbauplan Gemüse Excel-Vorlage kostenlos

Kostenlose Excel-Vorlage für die Satzplanung im Marktgarten. Planung in Kalenderwochen, Pflanzenzahl aus Beetgeometrie, Deckungsbeitrag je Satz. Für Solawi und Abokiste rechnet sie den Bedarf je Anteil gegen den Plan und zeigt, in welcher Woche etwas fehlt. Ohne Anmeldung.

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Stand
6. September 2026
Version
3.0
Rechtsgrundlage
keine — Planung, kein Nachweis
Aufbewahrung
—

Was drin ist

BlattWofür
StartBetriebsangaben, Zeitrechnung, Zellen-Legende
AusfüllhilfeJe Spalte ein Satz
BeeteLänge, Breite, Fläche, Lage
KulturenMethode, Dauern in Wochen, Abstände, erwarteter Ertrag
ÖkonomieStundensatz und Preis je Kultur
SätzeDer Plan: Kultur, Beet, Aussaat-KW — der Rest rechnet sich
BelegungJe Beet: Sätze, KW-Spanne, Pflanzen, Menge, Stunden, Material
BedarfFür Solawi und Abokiste: Menge je vollem Anteil, Anteilszahl, Bedarf je Woche
DeckungKultur mal Kalenderwoche: wie viel Prozent des Wochenbedarfs der Plan hergibt
WochenmengenRechenblatt: je Satz das Erntefenster in Wochen und die Menge je Woche
DeckungsbeitragJe Satz: Erlös minus Arbeit minus Material, dazu DB je m² und je Stunde
GrenzenWas die Datei nicht kann

Gebaut wie das Beetbuch

Die Vorlage folgt dem Satz-Modell aus dem Hofbuch, nicht einer ausgedachten Struktur. Das heißt konkret:

Geplant wird in Kalenderwochen, nicht in Datumsangaben. So denkt der Marktgarten, und so speichert es auch die App. Läuft ein Satz über KW 52 hinaus, beginnt die Zählung wieder bei 1 — KW 48 ausgesät, vier Wochen Anzucht, acht Wochen Kultur ergibt Ernte ab KW 8.

Drei Methoden: Direktsaat, Vorziehen, Kauf. Zugekaufte Jungpflanzen sind ein eigener Fall, nicht Vorziehen mit null Tagen.

Die Reihenzahl darf fehlen. Steht sie in der Kultur, wird sie genommen; sonst rechnet die Datei Beetbreite geteilt durch Reihenabstand. Ohne Beetbreite gilt 1,20 m — derselbe Vorgabewert wie in der App.

Jeder Satz trägt Stunden und Material. Daraus wird der Deckungsbeitrag: erwarteter Erlös minus Arbeitszeit mal Stundensatz minus Material, plus DB je Quadratmeter und je Stunde. Dieselbe Formel wie im Beetbuch.

Die Bedarfsseite

Ein Anbauplan rechnet von der Fläche zur Menge: was kommt aus den Sätzen heraus. Eine Solawi braucht die Gegenrichtung. Was soll ein voller Anteil jede Woche bekommen, mal der Zahl der Anteile? Erst beide Seiten nebeneinander zeigen die Woche, in der die Kiste dünn wird, solange noch Zeit ist, einen Satz nachzuschieben.

Im Blatt „Bedarf" trägst du zwei Zahlen ein: die Anteils-Äquivalente (ein voller Anteil zählt 1,0, ein halber 0,5) und je Kultur die Menge, die ein voller Anteil in einer Lieferwoche bekommen soll. Das Blatt „Deckung" stellt dann Woche für Woche die erwartete Ernte gegen diesen Bedarf, in Prozent, mit Ampelfarben. Unter 60 Prozent ist die Zelle rot.

Bei 50 Anteilen und 0,4 kg Grünkohl je Anteil sind das 20 kg in der Woche. Zwei Sätze mit zusammen 300 kg über 20 Erntewochen bringen 15 kg — 75 Prozent, jede Lieferwoche knapp. Der dritte Satz fehlt, und zwar bevor der Herbst da ist.

Das Lieferfenster darfst du kürzer setzen als das Erntefenster. Bleiben die beiden KW-Zellen leer, gilt das Fenster aus dem Anbauplan. Über den Jahreswechsel rechnet das Blatt zyklisch: KW 45 bis KW 8 sind 16 Wochen.

Ein Beispiel

Möhre, Direktsaat, KW 14, auf einem 30-Meter-Beet mit 1,20 m Breite. Reihenabstand 25 cm, Pflanzabstand 4 cm. Die Datei rechnet vier Reihen, 750 Pflanzen je Reihe, 3.000 Pflanzen, 83 je Quadratmeter. Bei 0,09 kg je Pflanze sind das 270 kg, bei 1,80 € je kg ein Erlös von 486 €. Minus neun Stunden zu 18 € und 40 € Material bleiben 284 € Deckungsbeitrag.

Keine Katalogzahlen

Die Kulturtabelle ist leer. Anzuchtdauer, Kulturdauer, Erntefenster und Ertrag hängen an Sorte, Standort und Jahr — wer sie vorgibt, gibt falsche Zahlen vor.

Woher die Werte kommen: aus der Ernteerfassung. Sie rechnet kg je Pflanze aus, und das ist genau die Spalte, die hier fehlt.

Planung, kein Nachweis

Ein Plan ist kein Nachweis. Was tatsächlich passiert ist, gehört in die Aufzeichnungen: Düngedokumentation, Pflanzenschutz, Bio-Kontrolle.

Was sie nicht kann

Sie erkennt keine Überschneidungen. Zwei Sätze, die in denselben Wochen auf demselben Beet stehen sollen, fallen ihr nicht auf. Sie kennt das Wetter nicht. Und bei Überwinterungskulturen musst du über den Jahreswechsel selbst mitdenken.

Die Deckung vergleicht, was in einer Woche vom Feld kommt. Lager und Zukauf sind nicht eingerechnet: Kürbisse, die im Oktober geerntet und bis Februar verteilt werden, stehen in der Oktober-Woche. Wer viel einlagert, liest die Deckung als Erntekurve, nicht als Lieferkurve.

Änderungen

Wer verteilt, braucht auch die andere Hälfte: Mitglieder, Anteilstypen und Abholorte stehen in der Solawi-Verteilung. Die Vorlage hier plant den Anbau, jene verteilt die Ernte.

Quellen

Wenn Excel nicht mehr reicht

Anbauplanung, die rechnet.

Das Beetbuch plant Sätze, Beete und Ernte über die Saison und rechnet Flächenbedarf und Erntefenster mit. Die Vorlage hier bleibt kostenlos.

Zum Beetbuch

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